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Wie Du für entspannte Familienmahlzeiten sorgst

Forke mit Kohlkopf

Wer kennt das nicht? Der liebe Nachwuchs, der sich bis vor kurzem noch fast alles in den Mund gesteckt hat was nicht bei drei auf den Bäumen ist, entpuppt sich als kleiner Möchtegern-Gourmet. Du hast stundenlang am Herd gestanden, Dir wirklich viele Gedanken gemacht, ausgiebig nach geeigneten Rezepten recherchiert und eine kleines Vermögen für die besten Zutaten à la bester Qualität ausgegeben. Und dann kommt das gefürchtete Urteil: „Mag ich nicht.“ Oder einfach nur ein simples „Bäh!“. Kurz und knapp. Und doch so vernichtend. Jeder Versuch das Essen mit schöner Umschreibung und versprochenen Geschmackserlebnissen verlockender wirken zu lassen helfen nur bedingt bis gar nicht. Das Urteil wurde gefällt und ist unanfechtbar. Pech gehabt.

Oder folgendes Szenario (selber oft genug erlebt): Bis zum Abendessen war es eigentlich ein wirklich schöner und entspannter Tag. Gemeinsam hat man ihn in Harmonie miteinander verbracht. Bis auf ein paar kleine Ausreißer hat alles gut funktioniert. Nur noch schnell Abendbrot und dann ab ins Bett. Und dann das. Die Kleinen flippen auf einmal völlig aus. Ohne Grund. Aus heiterem Himmel. Können nicht eine Sekunde still sitzen, fangen grundlos an zu heulen, zu schreien und nichts geht mehr. Und Du denkst Dir nur: „Womit habe ich das verdient?“

Um es kurz zu machen: Du bist nicht allein. Alle Eltern stehen früher oder später an diesem Punkt, an dem gemeinsame Mahlzeiten eher ein Stressfaktor als Genuss sind. Selbst die liebsten Alles-Esser mäkeln mal am Essen rum und verweigern die Nahrungsaufnahme. Und auch die größten Gemüseliebhaber haben Phasen, in denen sie sich am liebsten nur von Nudeln ohne alles oder Brot mit Butter ernähren würden (wenn man sie ließe).

Der Corona Lockdown stellt uns nun einmal öfter vor diese Problematik. Schulen und Kitas sind geschlossen und an eine externe Verpflegung der Kinderlein ist zur Zeit nicht zu denken. Und obwohl wir Eltern doch wirklich momentan schon genug am Hals haben (Stichwort Homeschooling vs. Homeoffice vs. Bespaßung der Kleinsten), wären wir doch gerade jetzt dankbar zumindest ab und zu das Spiel mit den Mäkeleien outsourcen zu können und es echten Pädagogen zu überlassen, dass das Kind genug und gesund isst.

Und auch wenn Du dieser Worte überdrüssig geworden bist, nimm die Herausforderung an! Denn der Grundstein für das Bewusstsein für eine ausgewogene, gesunde Ernährung wird in der Kindheit gelegt. Die Basis von gesunder Ernährung ist die frische Zubereitung unverarbeiteter Lebensmittel. Das heißt, Du solltest die Tütensauce meiden und Dich lieber selber an den Herd stellen. Geschmack ist größtenteils erlernt und mit dem, was zu Hause auf den Tisch kommt prägst Du Dein Kind für sein ganzes Leben (das beginnt übrigens schon im Bauch der Mutter). Und damit ist nicht nur die Wahl der Lebensmittel gemeint, sondern der gesamte Umgang mit dem Thema Ernährung. Seid Ihr zu Hause Genießer oder muss es bei Euch schnell gehen? Kocht Ihr gerne? Geht Ihr zusammen einkaufen? Denk mal drüber nach.

Meine eigene Erfahrung hat gezeigt, dass wir alle dieses Bild von einer glücklichen Familie an einem schöne gedeckten Tisch haben, die Realität aber oft anders aussieht. Ich werde wirklich häufig gefragt, ob meine Kinder denn alles essen (nein, vor allem der Kleinere mäkelt viel). Und es gibt Momente, da würde ich mir am liebsten meinen Teller schnappen und allein in einem stillen Kämmerlein essen. Es gibt aber auch Tage, an denen einfach alles läuft. Der Tisch ist einladend gedeckt, den Kindern sowie den Eltern schmeckt es und insgesamt herrscht eine heitere, positive Stimmung vor. Für diese Momente lohnt es sich am Ball zu bleiben.

Damit Du zu Hause ein bisschen entspannter in die Familienmahlzeiten gehen kannst, habe ich hier ein paar Tipps zusammengestellt. Natürlich sind sie kein Garant für Harmonie und Glückseligkeit zwischen Pasta und Tomaten, aber sie sind defintiv ein Schritt in die richtige Richtung.

Tipps für entspannte Familienmahlzeiten

  • Der Koch bestimmt die Mahlzeit
    Soll heißen: Als Erwachsener bist Du die- oder derjenige mit der größten Expertise über gesunde Ernährung. Du kannst am ehesten einschätzen, welche Nährstoffe Dein Kind benötigt und wo es diese herbekommt 8bei Bedarf empfehle ich Dir gerne Literatur). Selbstverständlich darfst und sollst Du Dein Kind miteinbeziehen, aber das Grundgerüst der Mahlzeit bestimmst Du. Es kann eben nicht jeden Tag Nudeln geben. Ein Beispiel: Soll es Kartoffeln mit Spinat und Ei geben, kann das Kind zwischen Spiegelei und Rührei wählen.
  • Keep it simple!
    Stress Dich nicht mit zu komplizierten Mahlzeiten. Eigne Dir ein vernünftiges Repertoir an gesunden und vollwertigen Mahlzeiten an und bleib dabei. Kinder mögen gern Bekanntes. Und auch wenn Du vielfältig auftischen sollst, spricht nichts dagegen einmal pro Woche an einem festen Tag immer das gleiche Gericht zu kochen. Dienstags ist bei uns immer Pfannkuchentag. Darauf ist Verlass.
  • Nimm´s nicht persönlich
    Das kleine Gourmet-Gehabe deutet nicht etwa auf einen besonders feinen Gaumen hin, dessen Ansprüchen Deine Kochkünste einfach nicht genügen wollen. Das Ablehnen und Mäkeln rührt meistens vom Autonomiebedürfnis des Kindes. Sie nutzen das Ablehnen um sich Abgrenzen zu können. Manchmal haben Kinder aber auch einfach keinen großen Hunger, weil sie krank werden oder einen schlechten Tag haben. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären…
  • Der Hunger treibt´s rein
    Eine Sache, die viele vielleicht gar nicht mehr kennen: Echter Hunger. Ein knurrender Magen. Es ist richtig, dass Kinder vier bis fünf Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen sollten, da sie noch im Wachstum sind und der kleine Magen oft gar nicht genug aufnehmen kann. Aber die Mahlzeiten sollten klar voneinander abgrenzbar sein. Und zwischen den Mahlzeiten sollte genügend Zeit liegen, damit wieder Hunger entstehen kann. Zwischen den Mahlzeiten sollte es daher nur Wasser zum trinken geben. Ein Snack sollte ein Snack bleiben und nicht eine ganze Mahlzeit ersetzen.
  • Klare Struktur im Tagesablauf
    Es steht in jedem Erziehungsbuch und trotzdem fällt es manchmal so schwer. Eine klare Struktur, an der sich die Kinder orientieren können. Die Mahlzeiten sollten wie folgt aufgeteilt werden und immer zur gleichen Zeit stattfinden:
    (Die Uhrzeiten dienen als Beispiel)
    7:00 Frühstück – 9:30 Snack/zweites Frühstück – 12:30 Mittagessen – 15:30 Snack – 18:00 Abendessen
  • Organisier Deine Mahlzeiten
    Fertige Dir einen Wochenplan an, mit dem Du Deine Mahlzeiten planst und nach dem Du die Zutaten kaufen kannst. So kommst Du nicht um halb zwölf in Bedrouille, wenn es heißt „Mama, was gibt es heute zum Mittag?“. Bei mir hat sich ein Wochenplan bewährt, bei dem feststeht, welches Lebensmittel es an dem jeweiligen Tag gibt. Der feststehende Plan hat bei mir deutlich zu weniger Mäkeleien geführt. Beim Kartoffeltag kannst Du dann trotzdem entscheiden, ob Du Bratkartoffeln mit Bohnen und Speck, ein Kartoffelgratin mit Gemüse oder Kartoffelpürree mit Zucchinibratlingen kochen möchtest. Du darfst Dich gerne an meinem Wochenplan orientieren
    Montag – Fleischtag
    Dienstag – Pfannkuchentag
    Mittwoch – Nudeltag
    Donnerstag – Kartoffeltag
    Freitag – Fischtag
    Samstag – Reistag
    Sonntag – Überraschungstag (hieß am Anfang Restetag, kam aber nicht so gut an.)
  • Be prepared!
    Je jünger Deine Kinder noch sind, desto flexibler müssen Eltern reagieren können. Wie oft hatte ich die Tage vorher durchgeplant und konnte dann am nächsten Tag kaum ein einziges Vorhaben bewerkstelligen, weil die Nacht (mal wieder) grausam oder ein Kind krank geworden war. Diese Zeit hat mich gelehrt, in guten Phasen mehr zu kochen, um in schlechten Zeiten davon zu zehren. Einfrieren ist das Stichwort! Suppen, Eintöpfe oder Nudelsaucen lassen sich prima in großer Menge vorkochen und dann einfrieren. Es spricht auch nichts dagegen ein Fertiggericht für schlechte Zeiten in petto zu haben. Einige führende Marken verzichten inzwischen ganz auf Geschmacksverstärker und sind trotzdem geschmacklich weit vorne.
  • Relax.
    Wie schon zu Anfang erwähnt. In jeder Familie gibt es mal gute und mal schlechte Phasen. Und im Schlaraffenland ist noch keiner verhungert. Nimm´s locker, wenn Dein Kind gerade wieder in der Mäkelphase ist und hör trotzdem nicht auf ihm die guten Sachen anzubieten. Mach nicht den Fehler und fange an extra Portionen nur für Dein Kind zu kochen. Dann hast Du schneller einen Nudel ohne alles Esser neben Dir sitzen als Dir lieb ist.
  • Schaffe eine gute Atmosphäre
    Klingt zwar logisch, ist aber nicht selbstverständlich. Verbanne alles was stören könnte. Handy und Tablet gehören nicht auf den Tisch. Fernseher und Radio sollten ausgeschaltet sein. Das Essen ist eine Zusammenkunft und dient nicht nur der Nährstoffaufnahme, sondern auch dem Austausch aller Familienmitglieder. Vielleicht magst Du sogar eine Kerze anzünden oder einen Tischspruch aufsagen?
  • Du bist das Vorbild
    Du isst selber nie den Salat und möchest aber, dass Dein Kind es tut? Das wird nicht funktionieren. Geh mit gutem Beispiel voran und führe vor, wie gesunde Ernährung geht. Zeige Deinem Kind, dass es Spaß macht, neue Sachen zu probieren.
  • Denke in kindlicher Relation
    Ja wir sollen 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag essen. Eine Portion ist dabei eine Hand voll. Eltern überschätzen oft die Portionsgröße für Kinder. Ein Viertel Apfel ist etwa die Größe einer kleinen Kinderhand. Genauso wie eine halbe Möhre. Frisch gekochte Tomatensauce auf den Nudeln ist ebenfalls eine Portion Gemüse. Natürlich dürft Ihr gerade beim Gemüse so viel zulangen wie Ihr wollt.
  • Beziehe Dein Kind mit ein
    Je nach Alter können Kinder schon kleine Aufgaben bei der Zubereitung von den Mahlzeiten übernehmen. Angefangen beim Gemüse waschen mit einer Gemüsebürste, Gurken schälen mit dem Sparschäler oder die hohe Kunst des Gemüseschneidens. Gemeinsam Kochen macht wirklich Spaß und das Essen schmeckt garantiert doppelt so gut!

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